Krähenfüße, medizinisch auch als periokuläre Falten oder Lachfältchen bezeichnet, sind feine bis tiefe Falten, die sich fächerförmig von den äußeren Augenwinkeln in Richtung Schläfe ausbreiten. Diese mimischen Linien entstehen durch die wiederholte Kontraktion des ringförmigen Augenmuskels (Musculus orbicularis oculi) beim Lachen, Blinzeln oder Zusammenkneifen der Augen. Der Name leitet sich von der charakteristischen dreistrahlförmigen Anordnung ab, die an die Spuren von Vogelkrallen erinnert.
Im Rahmen der natürlichen Hautalterung werden diese anfangs nur bei mimischer Bewegung sichtbaren dynamischen Falten zunehmend zu statischen Linien, die auch in Ruhe erkennbar bleiben. Ursächlich sind neben der wiederholten Muskelaktivität auch der Abbau von Kollagen und Elastizität der Haut, UV-Schädigung sowie der Verlust von Hautfeuchtigkeit. Die besonders dünne und empfindliche Haut der Augenpartie ist dabei besonders anfällig für Faltenentstehung.
In der ästhetischen Medizin gehören Krähenfüße zu den am häufigsten behandelten Gesichtspartien. Bei Biorevitalisation stehen effektive Behandlungsmethoden zur Verfügung, die ein natürlich verjüngtes Erscheinungsbild ermöglichen. Die 3-Zonen-Behandlung bei Grenz Ästhetik kombiniert die Behandlung von Stirnfalten, Zornesfalten und Krähenfüßen für ein harmonisches Gesamtergebnis.
Wirkungsweise
Die Behandlung von Krähenfüßen erfolgt je nach Ausprägung und gewünschtem Ergebnis durch verschiedene Methoden. Die klassische und effektivste Therapie nutzt Botulinumtoxin (Botox), das gezielt in den Musculus orbicularis oculi injiziert wird. Das Neurotoxin blockiert vorübergehend die Übertragung des Nervenbotenstoffs Acetylcholin an der neuromuskulären Endplatte, wodurch die Muskelkontraktion reduziert wird. Die Faltenbildung wird dadurch verhindert, während die natürliche Mimik erhalten bleibt.
Für statische Falten und zur Verbesserung der Hautqualität kommen ergänzende Verfahren zum Einsatz. Die Biorevitalisation mit Hyaluronsäure-basierten Skinboostern wie Profhilo oder die Mesotherapie mit Jalupro versorgen die Haut tiefenwirksam mit Feuchtigkeit und regen die körpereigene Kollagenproduktion an. Polynukleotide aus Lachs DNA fördern die Zellregeneration und verbessern die Hautstruktur nachhaltig. Kombinationstherapien erzielen dabei oft die natürlichsten und langanhaltendsten Ergebnisse.
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Über dieses Lexikon
Dieses Lexikon dient der Wissensvermittlung rund um die ästhetische Medizin. Wir erklären Fachbegriffe, Behandlungsmethoden und Verfahren, damit Du Dich umfassend informieren kannst – unabhängig davon, ob wir diese Behandlungen selbst anbieten oder nicht.
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